Welche Social-Media Accounts Sie wirklich für Ihr Unternehmen brauchen.

Social-Media ist wichtig, ganz klar. Aber da wir alle keine Zeit haben, uns mit 5 Accounts pro Tag zu beschäftigen, sollten Sie die Plattform, auf der sie sich präsentieren wollen, mit Bedacht wählen. Ich helfen Ihnen für Ihr Unternehmen die richtige Plattform zu ermitteln. Und in den nächsten Wochen lernen wir im Rahmen unseres kleinen Social-Media Guides, was auf welcher Plattform wirklich zählt.

Welche Zielgruppe ist auf welcher Social-Media Plattform aktiv?

Sie sollten sich bei der Wahl eines Social Media Kanals für ihr Unternehmen weniger fragen, wo Sie sich am wohlsten fühlen. Viel mehr sollten Sie sich die Frage stellen, wo sich ihre Zielgruppe zuhause ist. Schauen wir uns hierzu die unterschiedlichen Sozialen Medien mal etwas genauer an.

Facebook

Hier agieren vor allem die sogenannten Boomer und die Millenials, also Menschen die 30 Jahre oder älter sind. Es werden gerne Texte oder Bilder aus dem täglichen Leben geteilt. Viele B2B-Unternehmen behaupten, Facebook sei für sie weniger relevant, allerdings muss man feststellen, dass sich auch gerade hier zahlreiche Entscheider aus Unternehmen in ihrer Freizeit bewegen und empfänglich für Ihre Marke sein könnten. 

Instagram

Hier tummeln sich Menschen, die auf schöne Bilder und eine stimmige Darstellung Wert legen. Die vorrangige Altersgruppe der Instagram-Nutzer ist zwischen 20 und 30 Jahre alt  und befindet sich gerade im magischen Zeitraum irgendwo zwischen Ausbildung und erster Festanstellung nach dem Studium. Allerdings schaffen es auch hier manche B2B-Unternehmen, sich öffentlichkeitswirksam zu positionieren und Markenbekanntheit zu erschaffen (z.B. der deutsche Hersteller von Abfüllanlagen Krones AG mit aktuell fast 16000 Followern).

TikTok

Auf TikTok findet man vor allem jüngere Nutzer:innen, die dem Ästhetik-Wahn von Instagram entfliehen wollen und für die Facebook-Nutzer:innen „zu alt“ sind. Zwei Drittel der TikTok-Nutzer sind unter 25 Jahre alt.Hier können Sie sich vor allem mit lustigen Videos oder Duetten eine Fanbase erarbeiten. Und auch diese befinden sich vielleicht bald in Entscheidungspositionen.

Pinterest

Hier können Sie vor allem ihre Produkte und Dienstleistungen in Vordergrund stellen. Auf Pinterest tummeln sich vorwiegend Menschen auf Ideensuche, die auf Pinnwänden ihre kreativen Ideen und Tipps zur Umsetzung parken. Allerdings gibt es auch einige Marketer:innen, die auf Pinterest mit sachdienlichen Tricks weiterhelfen möchten (z.B. die Content-Marketing Expertin Heike Friedrich).

LinkedIn

Auf dieser Plattform finden sie fast ausschließlich Berufstätige, die sich informieren oder Online-Networking betreiben möchten. Da hier in den meisten Fällen direkt ein Unternehmen und die Position im Profil hinterlegt werden, ist LinkedIn für viele ein hilfreiches Marketing-Tool. Und es ist genau die richtige Plattform, wenn sie sich als Experte für ihr Feld positionieren möchten.

Erwarten Sie nicht, dass Ihre Zielgruppe zu Ihnen kommt

Auch wenn es einen Schritt aus ihrer Komfort-Zone bedeutet, orientieren Sie sich vor allem daran, wo Ihre Zielgruppe agiert. Ihnen werden kleinere Stolper sicher verziehen, wenn Sie sich im neuen Kanal einfinden. Wenn Sie allerdings die perfekte Strategie für die falschen Nutzer:innen verfolgen, werden Sie langfristig wenig erfolgreich sein.
 

Und wie geht's jetzt weiter?

Beim nächsten Mal schauen wir uns an, was Sie bei der Einrichtung ihres LinkedIn-Accounts auf keinen Fall vergessen dürfen. Wenn Sie nicht bis zum nächsten Artikel abwarten wollen, melden Sie sich gerne bei uns.